Die Stadtverwaltung wird ab diesem ein neues Konzept für die Jugend- und Präventionsarbeit umsetzen. Das hat der Ausschuss für Jugend, Integration, Gleichstellung und Soziales am Donnerstagabend einstimmig beschlossen. Er folgte damit den Plänen der Verwaltung, eine neue Präventionskraft im Bereich der Jugendarbeit einzustellen. „Wir benötigen diese zusätzlichen Personalressourcen, um in allen Ortsteilen Angebote der Jugend- und Präventionsarbeit machen zu können“, erklärte Bürgermeister Heiko Abbas am Abend die Pläne. Gerade durch das Angebot offener Jugendarbeit an zwei Standorten im Stadtgebiet, den beiden Jugendzentren Tichelwarf und Weener, sei es nur sehr schwer, in den übrigen Bereichen der Stadt, Angebote zu machen, so der Verwaltungschef. Hierfür finde man nun eine gute Lösung.
„Mit unserem Konzept wollen wir die offene und dezentrale Jugendarbeit im gesamten Stadtgebiet kombinieren“, sagte auch Angelika Janßen-Harms. Die Leiterin des Fachbereichs Jugend wies daraufhin, dass die Pläne schon länger in der Verwaltung erarbeitet worden waren. „Seitdem wir mit Kim Kanschat nun auch wieder einen Leiter für das JUZ Wasserturm in Weener haben, können wir diese Pläne nun auch umsetzen“, sagte sie. Das gesamte Team der Jugendpflege der Stadt Weener (Ems) freue sich schon auf die Umsetzung. „Es bedeutet, dass wir mehr Angebote für Kinder und Jugendliche machen können und auch die Schließzeiten unserer beiden Jugendzentren minimieren.“
Aus dem Ausschuss gab es hierfür einhellige Unterstützung. Verschiedene Argumente wurden vorgebracht, die zu den Plänen der Verwaltung passten. Gerade nach der Corona-Zeit und den damit verbundenen Einschränkungen für Jugendliche, seien die Nachwirkungen immer noch nicht wieder behoben. Es sei gut, dass alle Kinder und Jugendlichen im Stadtgebiet erreicht werden sollten, hieß es weiter.
Als wesentliches Ziel sehen die Pläne der Stadt vor: „Alle Jugendlichen sollen einmal im Quartal durch ein Angebot der Jugend- und Präventionsarbeit erreicht werden können.“ Dies soll mit der neuen Planung und dem neuen Personal erreicht werden. Der Ausschuss beschloss einstimmig, die Personalkosten hierzu im Haushalt 2023 einzustellen. Als nächster Schritt soll das Rahmenprogramm erarbeitet und in einem der nächsten Ausschüsse vorgestellt werden. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Abbas für die große Unterstützung, man werde nun an die Umsetzung gehen.